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Brücken

Kurzinfo

Mit einer Brücke wird die Lücke, die ein fehlender Zahn hinterlässt, geschlossen. Eine Brücke wird über Pfeilerzähne (oder Ankerzähne) befestigt. Diese „Pfeiler“ oder „Anker“ bestehen entweder aus natürlichen Zähnen, die zur Befestigung des Brückengliedes überkront werden, oder aus Implantaten. Brücken kann man entweder wie Kronen nach dem bei der Herstellung verwendeten Material oder nach der Brückenform unterteilen. Es gibt Vollgussbrücken (aus einer Metalllegierung), Verblendbrücken (mit Keramik- oder Kunststoffverblendung) und Vollkeramikbrücken (komplett aus Keramik). Nach der Form werden Tangentialbrücken, Schwebebrücken, Klebebrücken, Inlaybrücken und Freiendbrücken unterschieden.

Welche Alternativen zu Brücken gibt es?

Alternativ zur Brücke kann ein fehlender Zahn durch Implantate oder Teilprothesen ersetzt werden. Da die Teilprothesen geklammert werden müssen, um sie zu befestigen, sind sie optisch auffälliger als Brücken. Patienten empfinden sie außerdem oft als Fremdkörper.

Implantate können dagegen von Beginn an als funktional und ästhetisch nahezu vollwertiger Ersatz der natürlichen Zähne angesehen werden.

Wie ist der Behandlungsablauf?

Das Einsetzen einer Brücke verläuft wie bei einer Krone. Die Betäubung ist meist örtlich. Selten erfolgt sie durch Sedierung (Dämmerschlaf) oder in besonderen Fällen durch Vollnarkose.

Sind natürliche Pfeilerzähne vorhanden, werden diese Zähne zunächst, wie bei einer Krone, abgeschliffen. Gegebenenfalls werden von Karies befallene Teile der Zähne entfernt. Falls notwendig, wird im Vorfeld eine Wurzelbehandlung durchgeführt.

Von der betroffenen Kieferregion inklusive der abgeschliffenen Zähne und der Lücke wird ein Abdruck genommen. Danach modelliert der Zahntechniker eine passgenaue Brücke.

Vorübergehend erhalten Sie eine provisorische Brücke, damit Sie beschwerdefrei essen, trinken und sprechen können. Beim Folgetermin wird die endgültige Brücke eingesetzt und sorgfältig angepasst.

Was ist eine Brücke? – Zahnarzt Lüdenscheid

Was ist eine Brücke?

Mit einer Brücke wird eine Lücke geschlossen, die durch das Fehlen eines Zahns oder mehrerer Zähne entstanden ist. Dieser Zahnersatz ist an Pfeiler- bzw. Ankerzähnen befestigt. Zwischen diesen Pfeilerzähnen „spannt“ sich die eigentliche Brücke und kann aus einem oder mehreren Brückenzwischengliedern bestehen. Diese sind in ihrem Aussehen den Zähnen nachempfunden, die sich normalerweise in der Lücke befinden würden. Die Pfeilerzähne sind häufig natürliche Zähne, die zur Befestigung der Brücke abgeschliffen und überkront werden. Es können aber auch Implantate als Brückenpfeiler dienen. Als Brückenanker werden die auf den Ankerzähnen angebrachten Teile (also die Überkronung) bezeichnet.

Durch die Brückenkonstruktion sind die Pfeilerzähne starr miteinander verbunden und bilden so eine funktionelle Einheit. Belastungen der Brücke wie beim Kauen verteilen sich gleichmäßig auf die beteiligten Pfeiler. Der Knochen unterhalb der Brückenzwischengliedern ist dagegen keinem Kaudruck ausgesetzt. In seltenen Fällen kann sich deshalb durch Trainingsmangel unter dem überbrückten Zahn der Kieferknochen zurückbilden. Als Faustregel sollten immer mindestens so viele Pfeilerzähne benutzt werden, wie Zähne durch die Brücke ersetzt werden.

Ähnlich den Kronen lassen sich bei Brücken die Vollgussbrücke (eine Brücke komplett aus Metalllegierung), die Verblendbrücke (Metallbrücke mit Keramik- oder Kunststoffverblendung) und die Vollkeramikbrücke (Brücke komplett aus Keramik) unterscheiden. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten entsprechen weitgehend denen der unterschiedlichen Kronenarten. Die Bezeichnungen wie „Vollguss“ oder „Vollkeramik“ beziehen sich in der Regel auf die ganze Brücke. Bei einer Vollgussbrücke bestehen die Brückenanker und die Brückenzwischenglieder aus einer Metalllegierung. Bei der Vollkeramikbrücke sind alle diese Teile aus einer Keramikmasse hergestellt worden. Vollkeramikbrücken werden nur bei kleinen Lücken und im Bereich der Vorderzähne eingesetzt.

FAQs

Gibt es Nachteile bei festsitzendem Zahnersatz?

Bei Kronen kann unter Umständen am Rand Karies auftreten. Um dem vorzubeugen, genügen die üblichen prophylaktischen Maßnahmen wie Ihre regelmäßigen Termine bei uns. Auch können eventuelle Zahnfleischbeeinträchtigungen durch regelmäßige Kontrollen frühzeitig erkannt werden. Gelegentlich kann durch den festsitzenden Zahnersatz ein anderer Zahn unter seitlichen Druck geraten.

Sehr selten zeigen sich Allergien auf die verwendeten Werkstoffe.

Wenn Sie die üblichen Kontrolluntersuchungen einhalten, können eventuelle Probleme rasch entdeckt und beseitigt werden. Deshalb: Nehmen Sie Ihre wiederkehrenden Termine wahr – dann beugen Sie wirkungsvoll gegen Folgeerkrankungen vor.

Wie lange halten Kronen und Brücken?

In der Regel halten Kronen und Brücken rund zehn bis 15 Jahre. Bei guter Pflege und Mundhygiene können sie oft noch viel länger halten.

Kann es passieren, dass die Krone bzw. Brücke bereits nach kurzer Zeit beschädigt ist?

Der frühzeitige Verlust einer Krone oder Brücke tritt sehr selten ein. Häufige Gründe für einen Verlust des festen Zahnersatzes in den ersten fünf Jahren sind Probleme bereits bei der Anfertigung Ihres Zahnersatzes oder eine Schädigung des Zahnmarks.

Eine gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt schützen Sie jedoch vor Komplikationen und Folgeerkrankungen, wie eine tief in das Zahnmark reichende Karies. Die wiederkehrenden Kontrolltermine beim Zahnarzt helfen, weitere Risikofaktoren wie Zahnfleischerkrankungen (zum Beispiel Parodontitis), Zähneknirschen oder nervtote Zähne frühzeitig zu behandeln, um den Verlust einer Krone oder Brücke zu vermeiden.

Freiendbrücken

Freiend- oder Auslegerbrücken ersetzen einen oder mehrere Zähne am hinteren Ende einer Zahnreihe. Sie können daher nur auf einer Seite an natürlichen Nachbarzähnen befestigt werden.

Dazu werden meist einer, zwei, drei oder mehr Zähne als Pfeilerzähne genutzt und überkront. Diese werden mit dem/den Brückenglied(ern) zu einer Einheit verbunden. Auf die Pfeilerzähne wirkt bei dieser Brückenart meist ein stärkerer Kaudruck als bei anderen Formen.

Inlaybrücken

Bei dieser Brückenart werden die als Pfeilerzähne fungierenden Nachbarzähne nicht überkront. Die Brücken werden stattdessen durch Inlays (Einlagefüllungen), die sich in diesen Nachbarzähnen befinden, befestigt. Bei ihnen bleibt relativ viel gesunde Zahnsubstanz erhalten, das Beschleifen zum Einsatz einer kompletten Krone entfällt. Oft werden dafür bereits vorhandene kleinere Füllungen durch Inlays ersetzt und für die Verankerung genutzt. Im weiteren Sinn werden auch Brücken, die mithilfe von Onlays (Auflage- oder Kuppelfüllungen) oder Teilkronen verankert werden, als Inlaybrücken bezeichnet.

Inlaybrücken dienen vor allem der Versorgung kleinerer Lücken.

Klebebrücken (Marylandbrücken)

Klebebrücken heißen auch Adhäsiv- oder Marylandbrücken (da sie an der Universität von Maryland entwickelt wurde). Bei dieser Brückenart wird die Brücke mit der so genannten Säure-Ätz-Technik an den Nachbarzähnen befestigt. Diese Zähne müssen dazu nicht beschliffen und überkront werden. Mit Klebebrücken lässt sich also gesunde Zahnsubstanz schonen. Zudem wird das Zahnfleisch nicht belastet, und das ästhetische Ergebnis ist sehr gut.

Sie werden vor allem bei Kindern und Jugendlichen mit fehlenden Frontzähnen, manchmal auch im Seitenzahnbereich eingesetzt. Eine gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen in der Praxis tragen wesentlich zur Haltbarkeit von Klebebrücken bei.

Schwebebrücken

Tangential- und Schwebebrücken sind Bezeichungen, die sich auf die Formgebung der Brückenglieder beziehen. Bei Schwebebrücken befindet sich zwischen den Brückengliedern (den ersetzten Zähne) und dem Zahnfleisch ein kleiner Spalt.

Diese Brückenart wird vor allem im hinteren Unterkiefer, kaum im sichtbaren Bereich des Mundes verwendet, da man sie bei genauerem Hinsehen als Zahnersatz erkennt. Schwebebrücken bestehen oft komplett aus Metall, sind also Vollgussbrücken.  

Tangentialbrücken

Tangential- und Schwebebrücken sind Bezeichungen, die sich auf die Formgebung der Brückenglieder beziehen. Im Gegensatz zu Schwebebrücken liegen bei Tangentialbrücken die Brückenglieder (die ersetzten Zähne) dem Zahnfleisch auf der nach außen gerichteten, leicht sichtbaren Seite eng auf. Innen reichen sie nicht ganz bis zum Zahnfleisch. Sie wirken daher nahezu wie natürliche Zähne. Insgesamt berührt nur ein schmaler Streifen das Zahnfleisch, was die Reinigung erleichtert und eventuelle Druckstellen und Beschwerden vermeiden hilft.

Tangentialbrücken können komplett aus Metall, aus Vollkeramik oder aus mit Keramik verblendetem Metall bestehen.

Verblendbrücken

Verblendbrücken sind Vollgussbrücken, die rundum oder nur auf der gut sichtbaren Seite des Zahnes mit zahnfarbener Keramik oder Kunststoff beschichtet (verblendet) sind, dort also die natürliche Farbe des Zahnes besitzen.

Sie verbinden die Vorteile von Vollgussbrücken mit einem ästhetisch ansprechenden Erscheinungsbild: Sie sind sehr haltbar und leiten kaum Wärme weiter, wodurch eine Temperaturempfindlichkeit vermieden wird. Darüber hinaus lassen sich Verblendbrücken optisch kaum von den übrigen Zähnen unterscheiden.
 
Keramik besitzt eine höhere Abriebfestigkeit als Kunststoff und wird daher im Bereich der Backenzähne vorzugsweise verwendet; weiterhin besitzt Keramik eine sehr glatte, zahnbelagsabweisende Oberfläche und trägt damit zur Vermeidung von Karies und Entzündungen bei.

Vollgussbrücken

Vollgussbrücken werden auch als Metallbrücken bezeichnet und bestehen komplett aus Metall. Dazu werden vor allem Gold, aber auch Nichtedelmetalle (NEM) verwendet. Bei der Herstellung wird im zahntechnischen Labor flüssiges Metall in die gewünschte Form gegossen.

Meist kommen Metalllegierungen mit hohem Goldgehalt zum Einsatz. Dieser minimiert die Gefahr irgendwelcher Veränderungen an der Oberfläche. Weitere Metalle, die enthalten sein können, sind zum Beispiel Titan und Stahl.

Brücken aus Gold zeichnen sich vor allem durch ihre lange Haltbarkeit von oft mehreren Jahrzehnten, eine sehr gute biologische Verträglichkeit und gute Verarbeitungsmöglichkeiten aus. Dies führt zu glatten und extrem stabilen Brücken, die in ihrer Form gut an den Zahn angepasst werden können. Weil eine geringe Materialstärke der Brücken ausreicht, bleibt viel der gesunden Zahnsubstanz erhalten. Aus ästhetischen Gründen werden solche Brücken meist nur im hinteren Backenzahnbereich verwendet.

Vollkeramikbrücken

Vollkeramikbrücken bestehen vollkommen aus Keramik. Anstatt eines Metallgerüsts werden sie auf einem Gerüst aus einer weißen Spezialkeramik (Zirkonoxid) aufgebaut. Darauf werden eine oder mehrere weitere Schichten aus zahnfarbener Keramik aufgebracht.

Eigenschaften von Vollkeramikbrücken:

  • Weil im Inneren kein Metall vorhanden ist, wirken Vollkeramikbrücken in Bezug auf Farbgebung, natürlicher leichter Lichtdurchlässigkeit und Lichtreflexion nahezu wie die natürliche Zahnsubstanz. Sie stellen die ästhetisch anspruchsvollste Form der Zahnrestauration dar.
  • Vollkeramik ist metallfrei, besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit und ist daher unempfindlich gegenüber Hitze- und Kältereizen.
  • Durch ihre gute Verträglichkeit im Mund (Biokompatibilität) sind sie besonders gut für Menschen mit Materialallergien geeignet. Eventuelle elektrische Wechselwirkungen mit anderem metallhaltigen Zahnersatz werden ausgeschlossen.
  • Ihre glatte Oberfläche erschwert die Anhaftung von bakteriellen Belägen. Dies trägt zur  Vermeidung von Karies und Entzündungen bei.
  • Darüber hinaus ist Keramik lange haltbar.

Mehr Informationen zu Vollkeramik, Zirkonoxid und allen ästhetischen Zahnmaterialien im Bereich Ästhetik.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Brücke?

Prinzipiell können Brücken bei Zahnlücken jeder Ursache eingesetzt werden. Falls keine als Pfeiler („Anker“) geeigneten natürlichen Zähne vorhanden sind, können diese durch Implantate künstlich geschaffen werden. Dabei sind die für Implantate geltenden Voraussetzungen wie eine ausreichende Kieferknochensubstanz maßgeblich.

Als Pfeiler nicht geeignet sind sehr schief stehende Zähne. Auch sollte der Brückenverlauf nicht bogenförmig sein. Eine Brücke mit kurvigem Verlauf könnte zu einer Fehlbelastung der Pfeilerzähne und so zu einer Lockerung dieser Zähne führen.

Ebenso kann eine zu große Spannweite der Brücke eine Überlastung der Pfeiler zur Folge haben. Wie groß die Spannweite sein darf, hängt von der Zahl und Belastbarkeit der zur Verfügung stehenden Pfeiler ab. Ob eine Zahnlücke zu groß ist, um mit einer Brücke versorgt zu werden, muss im Einzelfall entschieden werden.

Voraussetzung für die Versorgung mit einer Brücke ist die tägliche, gründliche Mundhygiene. Falls Sie dabei aufgrund körperlicher Beinträchtigungen Schwierigkeiten haben sollten, ist in manchen Fällen ein herausnehmbarer Zahnersatz, beispielsweise eine Teilprothese, die bessere Alternative. Diese ist leicht zu reinigen. Personen, bei denen sehr leicht Zahnfleisch- bzw. Schleimhautentzündungen auftreten, profitieren ebenfalls eher von Teilprothesen.

Was ist festsitzender Zahnersatz?

Zum festsitzenden Zahnersatz gehören Kronen und Brücken. Sie bleiben ständig im Mund und können nur durch uns in der Praxis entfernt werden. Patienten mit Kronen und Brücken spüren im Alltag normalerweise nichts von diesem Zahnersatz, sie fühlen sich fast an wie natürliche Zähne.

Der festsitzende Zahnersatz hat viele vorteilhafte Eigenschaften: Er ist stabil, sicher verankert und in aller Regel lange haltbar. Manche Materialien haben sogar eine fast unbegrenzte Lebensdauer. Kauen ist ohne Einschränkungen möglich, und abgesehen von der üblichen Zahnpflege sind keine zusätzlichen Maßnahmen notwendig.

Voraussetzung für festen Zahnersatz ist eine Beschaffenheit der restlichen natürlichen Krone bzw. der Nachbarzähne, die der Krone oder der Brücke ausreichenden Halt bietet. Dieser Halt kann zum Beispiel auch durch Implantate neu geschaffen werden.

Implantate

Kurzinfo

Als Implantate bezeichnet man in der Zahnmedizin künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um einzelne oder mehrere Zähne nebeneinander oder sogar ganze Zahnreihen zu ersetzen. Auf ihnen können Einzelkronen, Brücken, Teil- und Vollprothesen befestigt werden.

Implantatgetragener Zahnersatz ist heute ein fester Bestandteil der modernen Zahnmedizin und bei entsprechender Pflege und sorgfältiger Nachsorge ästhetisch wie funktional eine über viele Jahre währende Lösung. Die Langlebigkeit wird einerseits von den individuellen Voraussetzungen des Patienten, der Professionalität von Behandlung und Nachsorge sowie der persönlichen Mundpflege des Patienten bestimmt.

Kurzüberblick: Vorteile von implantatgetragenem Zahnersatz

  • Die künstlichen Zahnwurzeln werden direkt im Kieferknochen verankert. Daher bieten sie einen festeren Halt als einfache Brücken, Teil- und Vollprothesen.
  • Zur Befestigung von Implantaten werden im Unterschied zu vielen herkömmlichem Zahnersatzarten keine angrenzenden Zähne beschliffen und damit beschädigt.
  • Implantate sind nicht bzw. kaum als solche zu erkennen. Die künstliche Zahnkrone wird in Farbe und Form individuell an die umgebenden Zähne angepasst.
  • Implantate fühlen sich nahezu so an wie eigene Zähne.
  • Durch ihre natürliche Belastung des Kieferknochens halten Implantate Knochenschwund auf, der normalerweise nach einem Zahnverlust eintritt.

Vergleich mit Alternativen

Die Alternativen zu implantatgetragenem Zahnersatz sind die herkömmlichen Zahnersatzlösungen in Form von Brücken, Teil- und Vollprothesen.   

Vergleich mit herkömmlichen Brücken

  • Für die Befestigung einer Brücke müssen gesunde Nachbarzähne beschliffen werden. Sie dienen als Pfeilerzähne. Diese können durch das Beschleifen geschädigt werden oder durch ihre neue, tragende Aufgabe überbelastet werden. Das kann letztlich zur Lockerung und frühzeitigem Zahnverlust führen. Außerdem kann sich an den Rändern der Überkronung leichter Karies bilden. Die Pfeilerzähne sind damit anfälliger für Folgeschäden.
  • Eine Brücke kann den Knochenabbau im Bereich des ersetzten Zahnes nicht aufhalten. Weil keine künstliche Wurzel eingesetzt wird, fehlt die natürliche Belastung des Kieferknochens.
  • Brücken eignen sich nicht in allen Situationen. Bei fehlenden Zähnen am Ende eine Zahnreihe („Freiendsituationen“) erreicht man mit ihnen nicht immer die erforderliche dauerhafte Festigkeit, weil ein zweiter Pfeilerzahn fehlt.
  • Bei mehr als drei fehlenden Zähnen nebeneinander stößt die Brücke aus Stabilitätsgründen an ihre Grenzen.
  • Brücken werden bei genauem Hinsehen von den Mitmenschen meist als Zahnersatz erkannt.
  • Sie sind oft nicht erweiterbar. Gehen weitere Zähne daneben verloren, muss über eine neue Zahnersatzlösung nachgedacht werden.
  • Brücken sind die kostengünstigere und meist weniger aufwändige Lösung.

Vergleich mit nicht-implantatgetragenen Voll- und Teilprothesen 

  • Teilprothesen mit Klammer-Konstruktionen sind ästhetisch unbefriedigend, weil die Klammern zu sehen sein könnten. Weiterhin können natürliche Zähne, die zum Tragen der Prothese benötigt werden, geschädigt oder überlastet werden.
  • Bei Teilprothesentypen mit Überkronungen (Teleskopprothesen, usw.) müssen natürliche Zähne beschliffen werden. Das kann gesunde Zahnsubstanz schädigen und birgt eventuelle Risiken für die Pfeilerzähne.
  • Herkömmliche Vollprothesen bieten nicht immer den gewünschten Halt, vor allem im Unterkiefer. Das kann die Kaufunktion mindern, die Sprache beeinträchtigen und Unsicherheiten beim Reden und Lachen hervorrufen. Implantatgetragene Prothesen bieten festen Halt.
  • Bei normalen schleimhautgetragenen Prothesen kann Knochenschwund fortschreiten, der bei Zahnverlust natürlicherweise einsetzt. Weil hier keine künstlichen Wurzeln eingefügt werden, fehlen die natürlichen Belastungsreize für den Knochenerhalt.
  • Nicht mehr korrekt sitzende Zahnprothesen können Druck auf manche Stellen des Kieferknochens ausüben und den Knochenaubbau verstärken.
  • Herkömmliche Prothesen sind kostengünstiger als Implantate, weniger aufwändig und benötigen keinen operativen Eingriff.

Der Behandlungsablauf

Die Versorgung mit Implantaten gliedert sich im Allgemeinen in folgende Phasen:

  • Untersuchung und Diagnose
  • Besprechung des Befundes und Beratung
  • Individuelle Planung
  • Einfügen der künstlichen Zahnwurzel (Implantation)
  • Einheilphase
  • Aufsetzen des Verbindungsstücks (Abutment) und des endgültigen Zahnersatzes ( „Suprakonstruktion“)
  • Nachsorge mit regelmäßiger zahnärztlicher Kontrolle und professionellen Zahnreinigungen.

Implantate mit sofortiger Versorgung (auch „Sofortbelastung“)

In Ausnahmefällen kann das Einfügen des Implantates und die Versorgung mit endgültigem Zahnersatz gleichzeitig oder innerhalb kurzer Zeit erfolgen. Hier entfällt im Wesentlichen nur der Schritt der Einheilphase. Diese so genannte Sofortbelastung (oder Sofortversorgung) ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen gebunden und meist nur in Einzelfällen möglich.

Untersuchung, Diagnose, Besprechung des Befundes und Beratung

Am Anfang jeder Implantatversorgung stehen eine eingehende Untersuchung, die individuelle Beratung und ein auf jeden Patienten abgestimmter Behandlungsplan. Allgemeingesundheitliche Aspekte und die medizinische Vorgeschichte spielen dabei eine Rolle. Sie wird durch die zahnärztliche Anamnese erfasst.

Die Untersuchung dient zur Abklärung der individuellen Voraussetzungen und Planung und Vorbereitung der eigentlichen Behandlung. Dabei wird nicht nur der betreffende Bereich des Kiefers, sondern der gesamte Mundraum und der Kieferknochen einbezogen.

Röntgenaufnahmen des betreffenden Abschnittes bzw. „Panorama“-Aufnahmen (OPG) des kompletten Kiefers spielen bei der Untersuchung wie auch bei der späteren genauen Planung eine wichtige Rolle. Zu Beginn dienen sie dazu, einen ersten Überblick über die Kieferknochen- und Gebissverhältnisse zu gewinnen.

Eventuell weitere bildgebende Verfahren

Je nach individueller Mundsituation, beispielsweise bei einem geringen Kieferknochenangebot, können weitere bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) oder die Digitale Volumentomographie (DVT) bei der Untersuchung hinzugezogen werden. Zum Beispiel um wichtige anatomische Messwerte wie die exakte Knochenstärke zu ermitteln.

Im Bedarfsfall: Knochenaufbau

Falls die Untersuchung ergeben hat, dass der Kieferknochen im betreffenden Abschnitt nicht über die erforderliche Breite oder Höhe verfügt oder er keine ausreichend stabile Struktur besitzt, kann dieser in der Regel vor einer Implantation aufgebaut werden, um die künstlichen Wurzeln sicher tragen zu können.

Ausführliche Informationen zum Knochenaufbau.

Individuelle Planung

Bei der Planung der Behandlung werden die Ergebnisse der Untersuchung, persönliche Voraussetzungen, eventuelle Risiken, mögliche Alternativen sowie die Wünsche des Patienten berücksichtigt.

Bei Bedarf können auch in dieser Phase neben dem normalen Röntgen weitere bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) oder die Digitale Volumentomographie (DVT) eingesetzt werden, zum Beispiel bei einem sehr schmalen Kieferknochen.

Dabei werden viele Schnittbilder des Kiefers angefertigt, die entweder einzeln ausgewertet oder durch ein Computerprogramm zu einer räumlichen Darstellung des Kiefers am Bildschirm zusammengefügt werden. Unter anderem kann dann am Bildschirm die genaue Implantatposition im Bezug zu benachbarten anatomischen Strukturen wie dem Unterkiefernerv festgelegt werden.

Auf Basis dieser dreidimensionalen Bildschirmplanung wird in manchen Fällen eine Bohrschablone hergestellt, die bei der späteren Implantation benutzt wird, um die künstliche Zahnwurzel an der am Bildschirm festgelegten Stelle im Kiefer einzufügen.

Zum Abschluss wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der den zeitlichen Ablauf der Implantatbehandlung beinhaltet.

Einfügen der künstlichen Zahnwurzel (Implantation)

In der Regel reicht bei der Implantation eine örtliche Betäubung aus. In Einzelfällen kann eine Behandlung unter Sedierung (auch „Analgosedierung“, „Dämmerschlaf“) oder in Vollnarkose erfolgen.

Zum Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel wird das Zahnfleisch mit einem kleinen Schnitt geöffnet und dort, wo das Implantat eingesetzt wird, ein in der Größe abgestimmtes Loch gebohrt. Manchmal erfolgt vor der eigentlichen Bohrung eine Vorbohrung mit kleinerem Durchmesser.

Anschließend wird das Implantat eingefügt. Es muss fest im Knochen „sitzen“, damit es gut einheilen und mit dem Kieferknochen verwachsen kann. In manchen Fällen kann für das Einfügen der Implantate an der vorher genau festgelegten Position eine Implantationsschablone (auch „Bohrschablone“) verwendet werden. Die Schablone wird zuvor auf Basis von Aufnahmen moderner dreidimensionaler Röntgenverfahren (CT oder DVT) des Kiefers angefertigt.

Nach dem Einsetzen des Implantats wird das Zahnfleisch entweder durch dünne Fäden geschlossen oder ein Stumpf zur Formung des Zahnfleisches eingepasst („offene“ Einheilung). Eventuell verwendete Operationsfäden werden meist nach etwa ein bis drei Wochen entfernt.

Weitere Informationen: die verschiedenen Anästhesieverfahren.

Einheilphase

Nach der Implantation muss die künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen einheilen, bevor das Verbindungsstück und der endgültige Zahnersatz, beispielsweise in Form einer Einzelkrone oder Brücke, aufgesetzt werden kann. In dieser Zeit entsteht eine enge Verbindung zwischen Knochenzellen und der Implantatoberfläche.

Diese Phase dauert im Unterkieferbereich etwa zwei bis drei Monate, im Oberkiefer etwa vier bis sechs Monate, da dieser eine geringere Knochendichte aufweist.

Provisorischer Zahnersatz

Bis zum Aufsetzen des endgültigen Zahnersatzes wird während der Einheilungsphase meist ein provisorischer Zahnersatz eingefügt, der das Essen und Kauen ermöglicht und die Lücke auch optisch schließt. Dieser kann je nach angewendeter Methode und den individuellen Gegebenheiten zum Beispiel aus einfachen Klammerprothesen und provisorischen Brücken bzw. Kronen bestehen.

Aufsetzen von Verbindungsstück und endgültigem Zahnersatz (der „Suprakonstruktion“)

Bei der geschlossenen Einheilung wurde das Zahnfleisch nach der Implantation durch Nähte geschlossen. Für die weiteren Arbeitsschritte wird das Implantat nun zunächst freigelegt. Bei der offenen Einheilung ist dies nicht notwendig.

Anschließend wird ein Abdruck des betreffenden Kieferabschnittes und des gegenüberliegendes Bereichs im Gegenkiefer genommen. Auf Basis dieses Abdruckes wird im Dentallabor der endgültige Zahnersatz in Form einer Krone, Brücke oder Prothese hergestellt.

Anschließend wird dieser in der Praxis auf dem Implantat befestigt. Je nach Implantat-Typ wird er dazu entweder aufgeschraubt oder mit einem speziellen Befestigungszement fixiert. Herausnehmbare implantatgetragene Prothesen werden auf entsprechenden Konstruktionen wie Stegen befestigt und können vom Patienten selbst herausgenommen werden.

Weiterlesen: Die wichtige Implantatnachsorge

Einsatzmöglichkeiten von Implantaten – für welche Zahnsituationen sind sie geeignet?

Fehlende Zähne sollten in jedem Fall ersetzt werden. Egal, ob sie durch einen Zahnunfall, durch Karies oder eine Parodontitis (Zahnbettentzündung) verlorengegangen sind bzw. entfernt werden mussten.

Andernfalls können die übrigen Zähne und der gesamte Biss in Mitleidenschaft gezogen werden. Beispielsweise schieben sich benachbarte Zähne in die entstandene Lücke hinein und der gegenüber liegende Zahn im Ober- bzw. Unterkiefer wächst im Laufe der Zeit heraus, weil der nötige Gegendruck durch seinen Gegenzahn (Antagonisten) fehlt.

Implantate eignen sich grundsätzlich in allen Fällen des Zahnverlustes:

  • zum Ersatz eines Einzelzahns
  • zum Ersatz mehrerer Zähne nebeneinander
  • zur Versorgung ganzer Zahnreihen

Ersatz eines Einzelzahnes

Wird eine einzelne Zahnlücke mit herkömmlichem Zahnersatz wie einer Brücke geschlossen, müssen gesunde Nachbarzähne als Brückenpfeiler genutzt und damit beschädigt werden: Sie werden beschliffen und überkront. Nicht so bei Implantaten: Jeder einzelne Zahn kann ersetzt werden, ohne einen Nachbarzahn zu schädigen.

Ersatz mehrerer Zähne nebeneinander

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, bietet die Implantatbehandlung zwei Möglichkeiten: Entweder kann die Lücke mit implantatgetragenen Einzelkronen, also einzeln verankerten künstlichen Zähnen, geschlossen werden oder mit einer implantatgetragenen Brücke. Dabei wird eine Reihe miteinander verbundener künstlicher Kronen durch ein oder mehrere Implantate getragen.

Ab einer bestimmten Anzahl nebeneinander fehlender Zähne ist eine Brücke aus Stabilitätsgründen nicht mehr sinnvoll. Bei Teilprothesen mit Klammern („Klammerprothesen“) wird Zahnersatz mithilfe gebogener Metallklammern an den natürlichen Zähnen befestigt. Dies hat ästhetische Nachteile und kann die natürlichen Zähne überbelasten und schädigen.

Gerade bei so genannten „Freiendsituationen“, also fehlenden Backenzähnen am hinteren Ende einer Zahnreihe, bietet sich oftmals implantatgetragener Zahnersatz an.  

Die Gründe:

Herkömmliche Brücken finden bei solchen Situationen nicht immer genügend Halt, weil nur auf einer Seite der Brücke ein Pfeilerzahn zur Befestigung vorhanden ist. Der hohe Druck beim Kauen könnte auf Dauer zu einer Lockerung führen. Dies hängt jedoch von der Beschaffenheit des Pfeilerzahnes ab und wird individuell geprüft. Mit implantatgetragenem Zahnersatz erzielt man darüber hinaus in der Regel ein ästhetischeres Ergebnis.
Einfachere, herausnehmbare Teilprothesen mit Klammern („Klammerprothesen“) weisen die genannten Nachteile bei Funktion, Komfort und Ästhetik auf.

Versorgung ganzer Zahnreihen

Wenn ein oder mehrere Kieferbögen völlig zahnlos sind, tragen Patienten oft herkömmliche Vollprothesen, die lediglich durch Saugkräfte und Haftmittel am Kiefer gehalten werden. Wesentlich mehr Halt und damit mehr Sicherheit im Alltag bieten implantatgestützte Prothesen, weil sie durch die künstlichen Zahnwurzeln fest mit dem Kiefer verbunden sind.

Beim Ersatz aller Zähne muss nicht unbedingt für jeden fehlenden Zahn ein Implantat eingefügt werden. Wichtig ist, dass die Zahl der künstlichen Wurzeln ausreicht, um eine Vollprothese zu tragen. Dabei gibt es Varianten, bei denen die Prothese fest und dauerhaft auf den Implantaten verankert wird und solche mit verankerten Konstruktionen (ähnlich so genannten Teleskopkronen), die herausnehmbar sind. Festen Halt bieten beide Varianten.

Dabei gibt es Ausführungsformen, mit denen wesentlich ästhetischere Ergebnisse erzielt werden können als mit herkömmlichen Vollprothesen. Diese sind als Zahnersatz nahezu nicht von natürlichen Zähnen zu unterscheiden.

Häufige Fragen – FAQs

Ist eine Implantatbehandlung schmerzhaft?
Das Einsetzen von Implantaten verursacht in der Regel keine Schmerzen, da der Eingriff unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können am Tag der Operation Wundschmerzen auftreten. Diese können mit gängigen Schmerzmitteln behandelt werden. In einzelnen Fällen kann eine Behandlung unter Sedierung oder in Vollnarkose sinnvoll sein.
Bekomme ich bei der Behandlung eine Vollnarkose?
In aller Regel reicht eine örtliche Betäubung für das Einfügen Ihres Implantates aus. Eine Vollnarkose ist normalerweise nur in Ausnahmefällen nötig, zum Beispiel bei umfangreichen oder komplizierteren Eingriffen. Ob dies sinnvoll und notwendig ist, wird vorab in der ausführlichen Beratung geklärt.
Sieht oder spürt man Implantate?
Implantate fühlen sich in aller Regel nahezu an wie Ihre eigenen Zähne und sehen auch so aus. Die künstliche Zahnkrone wird in Farbe und Form individuell an die umgebenden Zähne angepasst und der übrige Teil des Implantats liegt unsichtbar verborgen. Durch ihre feste Verankerung im Kieferknochen sitzen die Implantate besonders sicher. Sie können damit kräftig zubeißen und kauen wie mit eigenen Zähnen.
Wie verträglich sind Implantate? Kann ein Implantat abgestoßen werden?
Die künstlichen Zahnwurzeln werden aus Titan, manchmal aus Keramik hergestellt. Titan ist ein Metall, das nicht nur hochstabil, leicht und langlebig, sondern auch sehr körperverträglich (biokompatibel) ist. Abstoßungsreaktionen oder Allergien gegen Titan sind sehr selten. Keramik ist ebenfalls wegen seiner guten Körperverträglichkeit bekannt.
Wie lange dauert das Einfügen eines Implantates?
Die Dauer des Eingriffs hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise von der Position im Mund, der Anzahl der Implantate und von individuellen Gegebenheiten wie der Knochenstruktur. Wir geben Ihnen gern eine für Sie persönlich geltende Einschätzung.
Wie lange dauert es, bis ein Implantat im Kieferknochen eingeheilt ist?
Je nach den persönlichen Gegebenheiten variiert die Einheilzeit, pauschal können nur ungefähre Richtwerte genannt werden: Durchschnittlich dauert es im Unterkiefer etwa zwei bis drei, im Oberkiefer wegen der geringeren Knochendichte etwa vier bis sechs Monate, bis die künstliche Zahnwurzel vollständig im Kieferknochen eingeheilt ist. In manchen Fällen können schneller einheilende Implantate verwendet werden. Genaue Angaben sind nach Ihrem individuellen Befund möglich.
Gibt es Implantate, die sofort mit Zahnersatz versorgt werden?
Diese als Sofortversorgung oder manchmal als Sofortbelastung bezeichnete Sonderform ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden und nur in Einzelfällen möglich.
Gibt es eine Altersgrenze für Implantate?
Das Knochenwachstum sollte vor einer Implantatbehandlung abgeschlossen sein. Dies ist normalerweise bei Mädchen ab etwa 16 Jahren, bei Jungen ab etwa 18 Jahren der Fall. Nach oben hin gibt es keine grundsätzliche Altersgrenze. Eher ist ein ausreichendes Kieferknochenangebot entscheidend. Dies ist bei manchen Patienten zwar zunächst nicht gegeben. Aber auch hier kann mit modernen Knochenaufbaumethoden Abhilfe geschaffen werden. Grundsätzlich beraten wir Sie vor einer Implantation ausführlich. Durch eine sorgfältige Untersuchung auf Basis Ihrer medizinischen Vorgeschichte stellen wir fest, ob implantatgetragener Zahnersatz für Sie die richtige Wahl ist.
Wie hoch ist die Lebensdauer von Implantaten?
Seit den 60er Jahren werden Implantate eingesetzt. Daher hat die Zahnmedizin bei dieser Versorgungsform umfangreiche Langzeiterfahrungen. Dabei wurde festgestellt, dass Implantate generell ein Leben lang halten können.
Was ist für den langfristigen Erfolg wichtig?
Erfolgsfaktoren der Implantatbehandlung sind eine sorgfältige Vorbereitung, die schonende Implantation und die Verwendung körperverträglicher Werkstoffe. Beispielsweise wird für die künstlichen Zahnwurzeln das gut verträgliche Metall Titan oder Keramik verwendet, Unverträglichkeiten treten selten auf. Weiterhin sind eine systematische Nachsorge inklusive regelmäßiger Kontrollen und professioneller Zahnreinigungen sowie die eigene sorgfältige Mundhygiene wichtig. Dazu erhalten Sie individuelle Hinweise.
Was kosten Implantate?
Die Kosten einer Implantatbehandlung sind unter anderem vom jeweiligen medizinischen Befund, der genauen Behandlungsmethode, dem Behandlungsaufwand und dem verwendeten Material abhängig. Die Frage nach den Kosten kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Wir beraten Sie gern persönlich und geben Ihnen auf Sie abgestimmte Kosteneinschätzung.

Pflege des implantgetragenen Zahnersatzes

Grundlegende Voraussetzungen für eine auf lange Sicht erfolgreiche Implantatbehandlung sind eine sorgfältige eigene Mundhygiene mit Zahnbürste und zusätzlichen Pflegemittlen sowie die zahnärztliche Nachsorge mit Implantatkontrollen und professionelle Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen.  



Auf Sie persönlich abgestimmte Pflegehinweise und Ihren individuellen Nachsorgeplan erhalten Sie im Rahmen Ihrer Implantatbehandlung in unserer Praxis.

Knochenaufbau in der Implantologie

Falls der Kieferknochen nicht die erforderlichen Eigenschaften für den sicheren Halt der künstlichen Zahnwurzel (des Implantates) aufweist, kann der Knochen aufgebaut werden.

Ausführliche Informationen zum Knochenaufbau finden Sie hier.

Die Nachsorge

Für den Erfolg der Implantatbehandlung ist neben der eigentlichen Behandlung eine intensive Nachsorge von Bedeutung.

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die zahnärztliche Betreuung in Form von regelmäßigen Kontrollen. Dabei werden neben der stabilen Verankerung des Implantates im Kieferknochen auch das umgebende Zahnfleisch und -bett untersucht. Wie bei natürlichen Zähnen sind bei implantatgetragenem Zahnersatz Entzündungen in der unmittelbaren Umgebung möglich, die durch bakterielle Plaque (Beläge) verursacht werden. Durch die Kontrolle des implantatumgebenden Zahnfleisches können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden. Bei Bedarf kann eine Röntgenaufnahme angefertigt werden, um die Verankerung des Implantates im Kieferknochen zu prüfen.

Weiterhin unterstützen regelmäßige professionelle Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen den langfristigen Erfolg. Durch die intensive Reinigung werden bakterielle Beläge vor allem auf der Oberfläche der neuen Zahnkrone, im Zahnzwischenraum sowie im Bereich des Implantathalses entfernt.

Da die eigene, auf den implantatgetragenen Zahnersatz abgestimmte Zahnpflege eine wichtige Rolle für den Langzeiterfolg der Behandlung spielt, erhalten Implantatträger dazu ausführliche Pflegehinweise.

Mehr Informationen: Der Ablauf und Nutzen von professionellen Zahnreinigungen.

Hinweise vor/nach der Implantation

Wie bei allen Eingriffen, können am ersten und eventuell in den nächsten Tagen nach der Implantation Schwellungen oder andere Beschwerden nicht ausgeschlossen werden. Durch eine gute Vor- und Nachsorge können diese allerdings meist deutlich vermindert werden.

Allgemeine Hinweise:

  • Informieren Sie uns gegebenenfalls vorher über bestehende Erkrankungen und darüber, ob Sie bestimmte Medikamente einnehmen.
  • Vermeiden Sie größere Hitze und körperliche Anstrengung.
  • Trinken Sie keinen Kaffee, Alkohol oder schwarzen Tee und rauchen Sie nicht.
  • Kühlen Sie die Stelle, um Schwellungen zu verringern bzw. zu vermeiden.
  • Unmittelbar nach der Implantation sollte der entsprechende Teil des Kiefers nicht belastet werden. Das gilt für das Essen ebenso wie für die Zahnpflege.

Ausführliche und individuell auf Sie abgestimmte Hinweise dazu erhalten Sie in unserer Praxis.

Voraussetzungen für eine Implantatbehandlung

Prinzipiell sind Implantate für jeden Patienten geeignet. Für eine erfolgreiche Behandlung sind jedoch folgende Voraussetzungen wichtig:

  • Ein abgeschlossenes Kieferwachstum: Das ist bei Mädchen ab etwa dem 16., bei Jungen ab dem 18. Lebensjahr der Fall.
  • Ausreichende Knochensubstanz, gute Knochenqualität. Der Kieferknochen muss im entsprechenden Kieferabschnitt über eine ausreichende Höhe, Breite und Dichte verfügen, um das Implantat sicher im Kiefer zu befestigen. Falls dies nicht gegeben sein sollte, zum Beispiel weil sich der Knochen zurückgebildet hat, kann dies in vielen Fällen durch einen Knochenaufbau im Vorfeld der Implantation erreicht werden. Ausführliche Informationen zum Aufbau von Kieferknochen.
  • Keine größeren allgemeingesundheitlichen Einschränkungen wie beispielsweise Bluterkrankungen (Gerinnungsstörungen, usw.). Erkrankungen wie Diabetes und Osteoporose sprechen nicht grundsätzlich gegen eine Versorgung mit Implantaten.

Bei jedem Patienten wird vorab ausführlich geklärt, ob die persönlichen Voraussetzungen für das Einfügen von Implantaten gegeben sind.

Welche Vor- und Nachteile haben Implantate?

Implantatgetragener Zahnersatz hat gegenüber Alternativen wie Brücken und konventionellen Teil- und Vollprothesen einige Vorteile:

Fester Halt

Implantate heilen fest im Kieferknochen ein. Daher bieten sie einen stabileren Halt als andere Zahnersatzformen.

Schonung der gesunden Zähne

Zur Befestigung von Implantaten müssen keine Nachbarzähne beschliffen werden. Deren natürliche Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten. Auch der dauerhafte Halt von Implantaten wird ohne die Nachbarzähne gewährleistet. Die angrenzenden gesunden Zähne werden nicht beeinflusst.

Ästhetik und Unauffälligkeit

Implantatgetragener Zahnersatz ist ästhetisch und kaum als Zahnersatz zu erkennen. Die künstliche Zahnkrone, meist aus Keramik, wird in Farbe und Form individuell an die umgebenden Zähne angepasst. Der übrige Teil des Implantats liegt unsichtbar unter dem Zahnfleisch.

Schutz vor Knochenabbau

Im Gegensatz zu Brücken und herkömmlichen Prothesen belasten Implantate den Kieferknochen auf natürliche Weise und stimulieren dadurch das Kieferknochenwachstum. Das verhindert Knochenrückgang und die damit einhergehenden Folgen, die sonst nach einem Zahnverlust auftreten.

Lebensdauer

Bei sorgfältiger Pflege und regelmäßigen Kontrollen können Implantate ein Leben lang halten.

Größere Kaukraft und hoher Tragekomfort

Implantate fühlen sich nahezu so an wie eigene Zähne und sitzen durch ihre feste Verankerung besonders sicher im Kieferknochen. Mit Implantaten können Sie in aller Regel wie mit natürlichen Zähnen normal kauen und fest zubeißen.

Besserer Halt von Prothesen/Vermeidung von herausnehmbarem Zahnersatz

Wer nicht alles essen und fest zubeißen kann oder beim Sprechen und Lachen unsicher ist, fühlt sich eingeschränkt. Implantatgetragene Prothesen bieten gegenüber herkömmlichen mehr Sicherheit. Das bedeutet auch einen Gewinn an Lebensqualität.

Mehr zu den Vorteilen gegenüber herkömmlichen Brücken und Prothesen unter „Vergleich mit Alternativen“.  

Mögliche Nachteile:

Die Implantatbehandlung ist unter Umständen aufwändiger als bei den Alternativen: Sie ist mit einem chirurgischen Eingriff verbunden und die Einheilphase nach der Implantation nimmt Zeit in Anspruch.

Was ist implantatgetragener Zahnersatz?

In der Zahnmedizin steht der Begriff Implantat für eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingefügt wird, um darauf eine einzelne Krone, eine Brücke oder Teil- bzw. Vollprothesen aufzusetzen. Das gesamte System wird als „implantatgetragener Zahnersatz“ bezeichnet.

Dieser besteht aus mehreren Teilen:

  • einer künstlichen Wurzel, die fest im Kieferknochen verankert wird (das eigentliche Implantat).
  • einem Verbindungsstück (auch „Abutment“ oder „Implantatpfosten“).
  • der darauf befestigten Krone, Brücke oder Prothese (in der Implantologie allgemein als „Suprakonstruktion“ bezeichnet.

Die künstliche Zahnwurzel und das Verbindungsstück bestehen meist aus Titan, in manchen Fällen aus Keramik. Titan besitzt besondere Eigenschaften, die sich für diesen Verwendungszweck besonders eignen. Es ist sehr stabil, leicht und in aller Regel sehr gut verträglich.  

Der Körper reagiert so natürlich auf Titan, dass die eigene Kieferknochensubstanz das Implantat während der Einheilphase umschließt und mit ihm „verwächst“. Es entsteht eine enge Verbindung zwischen Knochenzellen und der Implantatoberfläche. Auch bei der Herstellung anderer Implantate im Körper, zum Beispiel künstlichen Hüft- und Kniegelenken, kommt Titan oft zum Einsatz. Künstliche Zahnwurzeln aus Keramik (genauer: Zirkoniumdioxid-Keramik) sind ebenfalls sehr stabil und gut körperverträglich.

Implantatgetragener Zahnersatz kommt dem natürlichen Zahn in seinem Aufbau, seiner Funktion und Ästhetik sehr nahe und vermittelt in aller Regel ein ebenso natürliches Kaugefühl. Der aufgesetzte Zahnersatz (die „Suprakonstruktion“) ist der einzige im Mund sichtbare Teil des Implantats und wird an die Farbe des natürlichen Zahnschmelzes angepasst.

Kronen

Kurzinfo

Kronen gehören zum festsitzenden Zahnersatz. Sie werden beim Verlust oder bei starker Schädigung der natürlichen Zahnkrone verwendet und dazu auf die vorbereiteten (beschliffenen) Zähne wie Kappen aufgesetzt.

Die verschiedenen Kronenarten können nach ihrer Form, ihrem technischen Aufbau oder nach ihrem Material unterteilt werden: So werden zum Beispiel nach ihrem Größenanteil an der Gesamtkrone Voll- oder Teilkronen, nach ihrem Material und dem Aussehen Metallkronen, Verblendkronen oder Vollkeramikkronen unterschieden. Die einzelnen Kronenarten weisen im Hinblick auf Herstellungsaufwand, Stabilität, Haltbarkeit und Ästhetik Unterschiede auf.

Entscheidende Qualitätskriterien von Kronen sind eine gute Formanpassung an die Zahnform, die harmonische Eingliederung in den individuellen Biss, die Langlebigkeit und Verträglichkeit der verwendeten Materialien sowie ein natürliches Erscheinungsbild.

Behandlungsschritte

Zunächst wird die kariöse Zahnsubstanz im Zahnschmelz und bei Bedarf in der darunter liegenden Schicht, dem Zahnbein (Dentin), entfernt. Falls die Karies tiefer und damit in die Nähe des Zahnmarks gelangt ist, wird die betreffende Stelle zum Schutz des Zahnmarks abgedeckt. Danach wird die natürliche Zahnkrone beschliffen, so dass ein „Zahnstumpf“ entsteht, auf den die Krone aufgesetzt werden kann.

Von dem so präparierten Zahn und dem angrenzenden Kieferbereich wird ein Abdruck genommen. Er dient als Vorlage zur Herstellung einer passgenauen künstlichen Krone im zahntechnischen Labor. Bei zahnfarbenen Kronenmaterialien erfolgt eine Farbanpassung an Ihre natürliche Zahnfarbe.Bis zur Fertigstellung der Krone erhalten Sie eine vorübergehende provisorische Krone, mit der Sie essen, trinken und sprechen können. Diese besteht meist aus Kunststoff oder Metall.

Bei einem nachfolgenden Termin wird die endgültige Krone eingesetzt und sorgfältig angepasst. Dabei wird geprüft, ob der „Biss“ (die Okklusion) stimmt: Oberkiefer und Unterkiefer, Zahn und Gegenzahn müssen mit der neuen Krone genau zueinander passen. Unter anderem beißt man dazu auf einen dünnen, farbigen Papier- oder Kunststoffstreifen. An den entstehenden kleinen Farbpunkten auf der Kaufläche des Zahnes erkennt man, ob die Krone gut eingepasst ist. Bei Bedarf werden kleine Korrekturen vorgenommen, um den Sitz zu optimieren.

Der Ablauf in der Kurzübersicht:

In der Praxis:

  • Kariesentfernung
  • Präparation des Zahnes (Beschleifen und genaue Formung des Zahnstumpfes)
  • Abformung (bzw. Formabnahme durch andere Verfahren wie CAD)

Im Labor:

  • Erstellung eines Arbeitsmodells
  • Erstellung eines Wachsmodells
  • Entfernung des Wachses (durch Ausschmelzen) > Entstehung der Hohlform
  • Pressen der Keramik in die Hohlform

In der Praxis:

  • Anprobe
  • Endgültige Befestigung
  • Evt. Korrektur durch Schleifen

Häufige Fragen – FAQs

Wie lange halten Kronen und Brücken?
Kronen und Brücken können viele Jahre oder sogar Jahrzehnte halten. Pauschal kann diese Frage jedoch nicht beantwortet werden, weil die Haltbarkeit von mehreren Faktoren abhängt: Dazu gehört in erste Linie das Kronenmaterial, aber auch Qualitätskriterien wie die exakte Anpassung an Ihre individuelle Zahnform und die harmonische Eingliederung in Ihren individuellen Biss. Eine gute Mundhygiene und die Einhaltung der routinemäßigen Kontrolltermine in unserer Praxis spielen weiterhin eine Rolle.
Eine genauere, auf „Ihre“ Krone abgestimmte Einschätzung geben wir Ihnen gern persönlich in unserer Praxis.
Die Herstellung meiner neuen Krone dauert einige Tage. Was passiert in der Zwischenzeit mit meinem vorbereiteten Zahn?
In der Übergangszeit erhalten Sie eine provisorische Krone aus Kunststoff oder Stahl. Sie kann schon beim ersten Behandlungstermin angefertigt und eingefügt werden. Damit können sie kauen und sprechen. Weiterhin dient sie dazu, Ihren Zahn abzudecken und zu schützen, während die endgültige Krone hergestellt wird.
Vermeiden Sie es bitte in dieser Zeit, auf der betreffenden Seite harte Nahrungsmittel wie Nüsse, hartes Gemüse oder Bonbons zu kauen.

Galvanokronen

Galvanokronen bestehen innen aus einer dünnen Goldkappe, die mit einer Keramikschicht überzogen (verblendet) wird.

Die gelbliche Farbe des Feingolds scheint ein wenig durch die Keramik­schicht hindurch und gibt der Krone einen warmen, lebendigen Ton. Das ästhetische Ergebnis reicht an das von Vollkeramikkronen heran. Die verwendeten Materialien sind biokompatibel (gut körperverträglich).

Galvanokronen weisen außerdem wegen der hohen Präzision, mit der die Goldschicht an die natürliche Form des (Rest)zahnes angepasst werden kann, eine sehr hohe Haltbarkeit auf.

Qualitätsmerkmale von Kronen

Kronen stellen die Stabilität, Form und Funktion von Zähnen wieder her und sind vor allem für die Hauptfunktionen kauen und sprechen wichtig. Darüber hinaus sollten sie bestimmte Qualitätskriterien erfüllen:

Exakte Passform: Eine gute Formanpassung der Krone an den Zahnstumpf und die detailgenaue Gestaltung des Übergangsbereichs (des Kronenrandes) sind entscheidende Qualitätsmerkmale von Voll- und Teilkronen. Eine hochwertige Anfertigung trägt dazu bei, die Anlagerung von Zahnbelägen und damit das erneute Entstehen einer (sekundären) Karies und von Zahnfleischentzündungen zu vermeiden. 

Weiterhin spielt die harmonische Eingliederung in den individuellen Zusammenbiss (der Okklusion) für das störungsfreie Zusammenspiel von Zähnen und Kiefergelenken eine Rolle. Entsprechende Probleme können somit oft vermieden werden.

Diese Anforderungen werden unter anderem durch eine präzise Abformung der Ausgangsituation (bzw. die Formabnahme mittels anderer Verfahren), exakt hergestellte Modelle sowie eine insgesamt enge Abstimmung mit dem zahntechnischen Labor erreicht.

Natürliches Kaugefühl: Hochwertige Kronen vermitteln ein natürliches, sicheres Gefühl im Mund.

Haltbarkeit: Die Qualität der zahntechnischen Ausführung und hochwertige Materialien tragen zu einer langen Haltbarkeit von Kronen bei. Für eine lange Haltbarkeit spielt weiterhin eine gute Mundhygiene eine Rolle.

Natürliche Ästhetik: Kronen, die er individuellen Zahnform und -farbe angepasst sind, lassen sich nahezu nicht von unbehandelten natürlichen Zähnen unterscheiden.

Verblendkronen

Verblendkronen sind Vollgusskronen, die rundum oder nur auf der gut sichtbaren Seite des Zahnes mit zahnfarbener Keramik oder Kunststoff beschichtet (verblendet) sind, dort also die natürliche Farbe des Zahnes besitzen.

Sie verbinden die Vorteile von Vollgusskronen mit einem ästhetisch ansprechenden Erscheinungsbild: Sie sind sehr haltbar und leiten kaum Wärme weiter, wodurch eine Temperaturempfindlichkeit vermieden wird. Darüber hinaus lassen sich Zähne mit Verblendkronen optisch kaum von den übrigen Zähnen unterscheiden.

Keramik besitzt eine höhere Abriebfestigkeit als Kunststoff und wird daher im Bereich der Backenzähne vorzugsweise verwendet; weiterhin besitzt Keramik eine sehr glatte, zahnbelagsabweisende Oberfläche und trägt damit zur Vermeidung von Karies und Entzündungen bei.

Vollgusskronen (Metallkronen)

Vollguss- oder Metallkronen werden komplett aus Metall hergestellt. Dazu werden vor allem Gold, aber auch Nichtedelmetalle (NEM) verwendet. Bei der Herstellung wird flüssiges Metall im zahntechnischen Labor in die gewünschte Form gegossen.

Meist kommen Metall­legierungen mit hohem Goldgehalt zum Einsatz. Dieser minimiert die Gefahr irgendwelcher Veränderungen an der Oberfläche. Weitere Metalle, die enthalten sein können, sind zum Beispiel Titan und Stahl.

Goldkronen zeichnen sich vor allem durch ihre lange Haltbarkeit von oft mehreren Jahrzehnten, eine sehr gute biologische Verträglichkeit und gute Verarbeitungsmöglichkeiten aus. Dies führt zu glatten und extrem stabilen Kronen, die in ihrer Form gut an den Zahn angepasst werden können. Weil eine geringe Materialstärke der Kronen ausreicht, bleibt viel der gesunden Zahnsubstanz erhalten. Aus ästhetischen Gründen werden Goldkronen meist nur im Backenzahnbereich verwendet.

Vollkeramikkronen

Vollkeramikkronen (auch Jacketkronen, Porzellankronen oder metallfreie Keramikkronen) bestehen vollständig aus Keramik. Anstatt eines Metallgerüsts werden sie auf einem Gerüst aus einer weißen Spezialkeramik (Zirkonoxid) aufgebaut. Darauf werden eine oder mehrere weitere Keramikschichten aufgebracht und jeweils an die natürliche Zahnfarbe angepasst.

Durch diesen Aufbau und die Zirkonoxid-Basis können Vollkeramikkronen in Farbgebung, Lichtdurchlässigkeit und Lichtreflexion sehr individuell an die natürliche Zahnfarbe angeglichen werden. Sie stellen damit die ästhetisch anspruchvollste Form der Zahnrestauration dar.

Weitere Eigenschaften von Vollkeramikkronen:

  • Sie sind metallfrei, besitzen eine geringe Wärmeleitfähigkeit und sind daher unempfindlich gegenüber Hitze- und Kältereizen.
  • Gute Verträglichkeit im Mund (Biokompatibilität) und daher besonders gut für Menschen mit Materialallergien geeignet. Es können keine elektrischen Wechselwirkungen mit anderem metallischen Zahnersatz auftreten.
  • Darüber hinaus ist Keramik lange haltbar und ihre glatte Oberfläche erschwert die Anhaftung von bakteriellen Belägen.

Was sind Kronen?

Die natürliche Zahnkrone ist der im Mund sichtbare Teil des Zahnes. Ihre äußerste Schicht ist der Zahnschmelz, darunter liegt als weitere harte Zahnsubstanz das Zahnbein (Dentin).

In der Zahnmedizin bezeichnet man künstliche Zahnaufsätze ebenfalls als Kronen. Sie werden bei stark geschädigten natürlichen Kronen auf die vorbereiteten (beschliffenen) Zähne wie Kappen aufgesetzt. Mit ihnen können die Funktion und Stabilität des Zahnes wiederhergestellt und die Form der natürlichen Zahnkronen sehr gut nachempfunden werden.

Die Ursachen für eine Schädigung der natürlichen Krone können Erkrankungen wie eine weit fortgeschrittene Karies, Zahnunfälle oder Abnutzungsprozesse sein. Für den Einsatz von Kronen können außerdem ästhetische Gründe eine Rolle spielen, beispielsweise bei Veneers (Verblendschalen), die man auch als Teilkronen verstehen kann.

Traditionell zählen Kronen zum Zahnersatz, obwohl mit ihnen Zähne erhalten und nicht ersetzt werden.

Aufteilung in Kronenarten

Die Untergliederung von Kronen kann zum Beispiel nach ihrer Form bzw. ihrer Verankerung mit dem Zahn oder nach ihrem Material erfolgen: Nach Anteil der Ummantelung des Zahnes werden Voll- oder Teilkronen, nach ihrem Material werden Metallkronen, Verblendkronen oder Vollkeramikkronen unterschieden. Die einzelnen Kronenarten weisen im Hinblick auf Herstellungsaufwand, Stabilität, Haltbarkeit und Ästhetik Unterschiede auf.

In der Implantologie werden die auf die künstliche Zahnwurzel aufgesetzten Kronen als Suprakonstruktion bezeichnet.

Stiftkronen

Stiftkronen werden auch als „Stiftzahn“ oder wurzelstiftverankerte Kronen bezeichnet. Vereinfacht kann man sie sich wie eine Krone mit Stiel vorstellen. Der Stiel (oder Stift) dient der Verankerung der Zahnkrone im Wurzelkanal. Er kann aus Metall, Keramik oder Karbon (Kohlenstoff) bestehen.

Mit Stiftkronen können sogar Zähne erhalten werden, deren natürliche Zahnkrone stark geschädigt ist. Kronen ohne Stift hätten hier nicht genügend Halt. Voraussetzung ist dabei, dass die Zahnwurzel stabil und intakt ist. Diese Behandlung kann allerdings nur angewendet werden, wenn der Zahn wurzelbehandelt wird bzw. bereits wurde, da der Stift im Wurzelkanal verankert wird.

Was sind Teilkronen?

Im Gegensatz zu Vollkronen bedecken Teilkronen nur einen Teil der natürlichen Zahnkrone. Sie werden bei weniger stark geschädigten Zähnen verwendet.

Genauer eingeteilt werden Teilkronen zum Beispiel danach, welchen Anteil der Zahnkrone sie bedecken: Man unterscheidet Vierfünftel-, Dreiviertel- und Halbkronen. Dabei gibt es einen fließenden Übergang zu Onlays, die zu den (starren) Füllungen gehören und ebenfalls einen oder mehrere Zahnhöcker überdecken. Teilkronen können wie andere Kronen komplett aus Metall, aus Keramik oder aus mit Keramik verblendetem Metall bestehen.

Beim Einsatz einer Teilkrone bleibt ein Großteil der natürlichen Zahnsubstanz erhalten. Außerdem fallen sie kaum oder gar nicht auf, wenn der nach außen sichtbare Teil des Zahnes nicht betroffen ist oder wenn sie zahnfarben sind. Bei Teilkronen aus Metall kann manchmal das metallene Schimmern durch den Zahn hindurch ein wenig sichtbar sein.

Vollprothesen

Kurzinfo

Vollprothesen kommen bei einem zahnlosen Kiefer zum Einsatz. Ihr Halt wird allein über ihre Saugwirkung an der Schleimhaut von Gaumen und Kieferkamm gewährleistet. Voraussetzung dafür ist daher eine möglichst genaue Anpassung der Prothese an Ihren Kiefer.

Die Behandlung gliedert sich in mehrere Schritte, wobei wir während des gesamten Ablaufs mit Ihnen und dem Dentallabor eng zusammenarbeiten, um ein gutes Gesamtergebnis zu erzielen. Wichtig ist, dass Ihre Prothese nach Ihrem persönlichen Empfinden gut und stabil sitzt.

Dies ist einerseits medizinisch sinnvoll und notwendig, etwa um die Kau- und Sprachfunktion einwandfrei zu ermöglichen und ein störungsfreies Zusammenspiel im Gebiss und der Kiefergelenke sicherzustellen.  Darüber hinaus sind ästhetische Aspekte wie der Gesichtsausdruck und Ihr charakteristisches Gesamterscheinungsbild von Bedeutung und können einen erheblichen (Wieder)gewinn an Lebensqualität darstellen.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, mindestens zweimal jährlich, sind auch bei gut eingepassten Prothesen essentiell für eine lange Lebensdauer und den gleichbleibend guten Tragekomfort.

Alternativ zu den konventionellen Prothesen können Prothesen mit Hilfe von Implantaten sicher getragen werden. Mehr Informationen dazu finden Sie im ausführlichen Artikel Implantate.

Abhilfe bei eventuellen Problemen

Hinweise für die Eingewöhnung in der ersten Zeit mit Ihrer neuen Teilprothese finden Sie unter den Tipps zur Eingewöhnung.

  • Bei Bruch der Prothese empfiehlt sich die professionelle Reparatur. Kommen Sie bitte direkt in unsere Praxis. So ist häufig eine Instandsetzung ohne Minderung des Tragekomforts möglich. Klebstoffe aus Apotheken für die eigenhändige Reparatur sind eher nicht geeignet, um Schäden dauerhaft zu beheben. Ihre Anwendung kann manchmal zu weiteren Schäden führen.
  • Eine nach Ihrem Befinden nicht gut sitzende Prothese kann störend sein und die Lebensqualität beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, die individuellen Gründe dafür zu suchen, um diese möglichst schnell zu beseitigen. Eine noch nicht optimal angepasste Prothese kann manchmal Beschwerden verursachen, die durch eine Nachbearbeitung in unserer Praxis meist rasch behoben werden können.
  • Ein häufiger Grund für einen ungenügenden Prothesenhalt sind Veränderungen im Mund, z. B. Veränderungen an Kieferknochen oder Zahnfleisch. In diesem Fall sollte die Prothese erneut angepasst und bei Bedarf Maßnahmen ergriffen werden, um weitere Veränderungen aufzuhalten bzw. zu beheben.
  • Auch eine noch nicht optimal angepasste Prothese kann Beschwerden verursachen, die mittels Nachbearbeitung durch den Zahnarzt rasch behoben werden können.
  • Starke Schwankungen des Körpergewichts können den Halt der Prothese ebenfalls verändern, weil sich oft auch Ihr Mund ein wenig verändert. Auch dann kann die Prothese erneut angepasst werden.
  • Auch eine perfekt sitzende Prothese erfordert für den Gesamterfolg ein wenig Übung und Eingewöhnung, um ihre Vorteile gegenüber der ursprünglichen Situation zu entdecken. Dazu zählt eine mit etwas Übung immer besser werdende Kaufunktion und eine deutliche Sprache. Auch das Aussehen kann durch die Prothese vorteilhaft beeinflusst werden, indem eingesunkene Wangenpartien wieder ausgefüllt und unschöne Zahnlücken geschlossen werden.
  • Unser Tipp: Sollten Beschwerden andauern, ist es im Zweifelsfall immer ratsam, erneut in unsere Praxis zu kommen, um Probleme frühzeitig erkennen und behandeln zu können.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen (mindestens zweimal jährlich) sind auch bei gut eingepassten wichtig für eine lange Lebensdauer der Prothese und den gleichbleibend guten Tragekomfort.

Behandlungsschritte

Bei allen Zahnprothesen muss zunächst ein Abdruck (die Abformung) des noch vorhandenen Gebisses genommen werden. Diese wird als Erst- oder Situationsabformung bezeichnet.

Die weitere Vorgehensweise:

  • Bei Vollprothesen werden nun im Labor individuell auf Ihren Kiefer abgestimmte Abdrucklöffel hergestellt, mit denen dann eine so genannte Funktionsabformung abgenommen wird. Diese gibt die individuelle Form des Weichgewebes, also zum Beispiel des Zahnfleisches, genau wieder und ist daher für die spätere „Ventilfunktion“ und damit den guten Sitz und die Haftung der Prothese verantwortlich.
  • Aus den so gewonnenen Abdrücken und Messdaten kann im Dentallabor ein Gipsmodell des Kiefers gegossen werden. Mit diesem wird im so genannten Artikulator (ein Gerät zur Simulation der Kiefergelenksbewegung) Ihre genaue Gebisssituation nachempfunden.
  • Im Beratungsgespräch zwischen Ihnen und uns werden weitere Details wie die genaue Ausführung, Farbnuancierung und Material abgestimmt.
  • Anhand des Gipsmodells wird die vorläufige Prothese aus Wachs gefertigt. Diese kann Ihnen nun in einer weiteren Sitzung in unserer Praxis eingesetzt und nachbearbeitet werden, um eine gute Anpassung der Prothese an Ihren Kiefer zu erreichen. Dabei sind wir auf Ihre aktive Mitarbeit angewiesen, da die Prothese neben den wichtigsten Funktionen außerdem ganz natürlich wirken sowie ein uneingeschränktes Öffnen und Schließen des Mundes und die Bewegung Ihrer Gesichtsmuskulatur ermöglichen soll.
  • Im Dentallabor wird anschließend die endgültige Prothese gefertigt, die dann in einer weiteren Sitzung in unserer Praxis erprobt und bei Bedarf vor Ort angepasst werden kann. Auch in der Folgezeit können, falls nötig, noch kleinere Änderungen vorgenommen werden.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Diese Kontrolltermine sind auch bei gut sitzenden Prothesen sehr zu empfehlen, um Veränderungen an Gebiss und Kiefer frühzeitig erkennen und eine lange Lebensdauer der Prothese sowie einen anhaltenden Tragekomfort zu ermöglichen.

Tipps zur Eingewöhnung

Das Tragen einer Prothese ist auch bei einwandfreier Einpassung oft zunächst ein wenig ungewohnt. Es benötigt manchmal ein wenig Geduld, bis Sie sich an das neue Gefühl im Mund gewöhnt haben.

Unsere Tipps dazu:

  • Leichte Druckstellen können in der Anfangszeit vorkommen. Eine Nachbearbeitung in unserer Praxis kann hier in aller Regel Abhilfe schaffen.
  • Falls wider Erwarten einmal eine längere Beeinträchtigung bestehen sollte, kommen Sie noch einmal in die Praxis, um den korrekten Sitz Ihrer Prothese überprüfen und diesen gegebenenfalls korrigieren zu lassen. Solche Korrekturen sind keineswegs ein Grund zur Beunruhigung: Das genaue Einpassen einer Prothese ist oft ein mehrstufiger Prozess hin zu einem guten Ergebnis mit angenehmem Tragekomfort.
  • Auch das Sprechen und Kauen kann zu Beginn noch etwas schwierig sein. Sprachübungen (z. B. das Aussprechen schwieriger Worte vor dem Spiegel) können den Gewöhnungsprozess beschleunigen, so dass diese Beeinträchtigungen meist nur kurzfristig bestehen.
  • Beim Essen ist es ratsam, am Anfang kleinere Bissen zu sich zu nehmen und diese so zu kauen, dass beide Gebissseiten gleichmäßig trainiert werden. Die Konsistenz der Nahrung hin zu festeren Bestandteilen sowie die Größe der Bissen können schrittweise gesteigert werden.

Häufige Fragen – FAQs

Wie lange halten Prothesen?
Die Lebensdauer einer Prothese lässt sich nur schwer vorhersagen, da sie von zahlreichen Faktoren abhängt: Dazu gehören die Art der Prothesenausführung und die Pflege von Prothese und natürlichen Zähnen.
Bei einem Bruch oder durch Herunterfallen können Prothesen mit einer fachgerechten Reparatur oft wieder instandgesetzt werden, ohne dass danach die Haltbarkeit eingeschränkt ist.
Kann eine Zahnprothese schädliche Substanzen enthalten?
Dies ist in aller Regel nicht der Fall. Die Prothesenbasis besteht aus gut verträglichem Kunststoff und/oder teilweise auch Metall, die nachgebildeten Zähne aus Kunststoff oder Keramik.
In seltenen Einzelfällen sind allergische Reaktionen auf Bestandteile des Kunststoffes oder eine eventuell verwendete Metalllegierung möglich. Dann kann oft auf andere Materialien ausgewichen werden.
Was kann ich bei einem stark zurückgewichenen Kieferknochen tun, um dennoch eine Vollprothese tragen zu können?
Damit eine Vollprothese guten Halt findet, ist unter anderem eine ausreichende Höhe der Kieferkämme erforderlich. Ist diese zu gering, können Prothesen unterfüttert oder chirurgische Maßnahmen ergriffen werden, um die Voraussetzungen zu schaffen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel:

  • Ein Kieferknochenaufbau, bei dem eine kleine Knochenmenge an einer anderen Stelle des Körpers entnommen wird (z. B. aus dem Beckenkamm) und in den Kiefer eingefügt wird.
  • Eine Zahnfleisch- bzw. Schleimhauttransplantation.
Alternativ können Prothesen auch mit Implantaten getragen werden. Sie verschaffen Prothesen in aller Regel einen stabileren Halt und können die Lebensqualität erhalten oder steigern.

Pflege-Tipps

Für den guten Umgang mit der Prothese gilt ähnliches wie für die Pflege Ihrer natürlichen Zähne. Empfehlenswert wäre die Reinigung nach jeder Mahlzeit, mindestens jedoch zweimal täglich (nach dem Frühstück und vor dem Zubettgehen).

Beachten Sie dabei folgende Besonderheiten:

  • Wichtig ist zunächst die mechanische Reinigung der Prothese. Hierfür gibt es spezielle Prothesenbürsten oder eine herkömmliche, weiche Zahnbürste.
  • Dabei empfiehlt sich ein Putzschema wie bei eigenen Zähnen, zum Beispiel die KAI-Methode: zunächst die Kauflächen (K), dann die Außenflächen (A) und schließlich die Innenseiten (I).
  • Wichtig ist vor allem, sich eine regelmäßige Abfolge einzuprägen, damit kein Bereich der Prothese bei der Reinigung vergessen wird.
  • Achten Sie besonders auf schwer zugängliche Stellen wie die Zwischenräume bzw. Rillen zwischen den einzelnen Zähnen
  • Gewöhnliche Zahnpasta sollte nicht zur Prothesenreinigung benutzt werden, da diese die Oberfläche aufrauen und porös machen kann. Besser geeignet sind Flüssigseifen, Schmierseife oder spezielle Pasten und Gele.
  • Achtung: Verwenden Sie nicht irgendwelche Haushaltsreiniger. Diese sind teilweise zu aggressiv und können zu Schäden an der Prothese führen.
  • Tabletten und Tabs eignen sich nur bedingt zur Prothesenreinigung. Sie ersetzen nicht die mechanische Reinigung und können bei übermäßigem Gebrauch sogar die Prothesenstruktur schädigen. Sie sollten daher nur zwei- bis dreimal pro Woche mit einer Einwirkzeit von etwa einer Stunde als Ergänzung zur mechanischen Reinigung zur Anwendung kommen. Eine wesentlich längere Anwendung könnte auch zu Farbveränderungen an der Prothese führen

Mundpflege und Tragepausen

Bei Vollprothesen ist neben der Pflege der Prothese die Pflege des zahnlosen Kiefers sehr wichtig, um Entzündungen des Zahnfleisches und des Gaumens zu vermeiden. Diese könnte die Haftwirkung und somit den guten Halt der Prothese beeinträchtigen.

Haftcremes und -pulver

Eine gut angepasste Prothese sollte ausreichenden Halt auch ohne weitere Hilfsmittel bieten. Haftmittel wie Haftcremes oder -pulver sollten nur in Ausnahmefällen benutzt werden. Von einem Dauergebrauch ist abzuraten, da dies die Mundschleimhaut schädigen, die Speichelproduktion senken sowie den Prothesenhalt langfristig beeinträchtigen kann. Auch Veränderungen in der Geschmackswahrnehmung sind möglich.

Schutz vor Hinunterfallen

Ein Sturz der Prothese kann sie beschädigen oder zerbrechen lassen. Um dies zu vermeiden, sollte man sich beim Einsetzen und Herausnehmen der Prothese Zeit lassen und sich dazu evtl. hinsetzen, um gegebenenfalls die Fallhöhe zu verringern. Sie fällt dann nur in den Schoß. Auch weiche Unterlagen (Handtuch etc.), die während des Einsetzens/Herausnehmens ins Waschbecken gelegt werden, können den Sturz der Prothese abfangen.

Kontrolluntersuchungen sind wichtig

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen (mindestens zweimal jährlich) sind auch bei gut eingepassten Prothesen essentiell für eine lange Lebensdauer der Prothese und den gleichbleibend guten Tragekomfort.

Was sind Vollprothesen?

In der Zahnheilkunde versteht man unter Prothesen allgemein die Möglichkeiten zum Ersatz  verlorengegangener Zähne durch künstliche, herausnehmbare Alternativen.

Durch Zahn- und Zahnfleischerkrankungen oder Unfälle kann es zur Schädigung und zum Verlust mehrerer Zähne oder sogar ganzer Zahnreihen kommen. Dann stellt sich die Frage, wie dieser Verlust am besten ausgeglichen werden kann. Dies ist nicht nur medizinisch sinnvoll und notwendig, um die Kau- und Sprachfunktion sicherzustellen oder ein störungsfreies Zusammenspiel im Gebiss und der Kiefergelenke sicherzustellen. Es sind auch ästhetische Aspekte (Gesichtsausdruck, charakteristisches Erscheinungsbild usw.) von Bedeutung und können einen nicht unerheblichen (Wieder-) Gewinn an Lebensqualität darstellen.

Vollprothesen werden bei einem zahnlosen Kiefer verwendet. Ihr Halt wird über ihre Saugwirkung an der Schleimhaut von Gaumen und Kieferkamm gewährleistet. Dazu sollten Prothesen der Schleimhaut möglichst eng anliegen.

Schwierig ist dies im Unterkiefer, da die Prothese hier wegen der Zunge ohne Mittelteil – also hufeisenförmig – gestaltet werden muss. Das verringert die Auflagefläche an der Schleimhaut und damit die Saugkraft. Vorraussetzung für den guten Halt ist daher eine möglichst genaue Anpassung der Prothese an den Kiefer des Patienten.

Teilprothesen

Kurzinfo

Der Schluss von Zahnlücken ist nicht nur medizinisch sinnvoll und notwendig, etwa um die Kau- und Sprachfunktion einwandfrei zu ermöglichen und ein störungsfreies Zusammenspiel im Gebiss und der Kiefergelenke sicherzustellen. Es sind auch ästhetische Aspekte von Bedeutung und können einen erheblichen (Wieder)gewinn an Lebensqualität darstellen.

Größere Lücken im Gebiss können mit Teilprothesen geschlossen werden. Sie kommen in Frage, wenn die Lücken nicht durch festsitzenden Zahnersatz wie eine Brücke oder ein Implantat versorgt werden können oder dann, wenn diese Versorgungsformen nicht gewünscht sind.

Teilprothesen werden mit den natürlichen verbliebenen Zähnen befestigt. Die verschiedenen Varianten werden nach ihrem Material und der Art der Befestigung an diesen Zähnen unterschieden. Sie weisen im Hinblick auf Herstellungsaufwand, Stabilität und Haltbarkeit, Tragekomfort und Ästhetik sowie Pflege Unterschiede auf.

Die Behandlung gliedert sich in mehrere Schritte, wobei wir während des gesamten Ablaufs mit Ihnen und dem Dentallabor eng zusammenarbeiten, um ein gutes Gesamtergebnis zu erzielen.

Alternativ zu den konventionellen Teilprothesen können Prothesen auch mit Hilfe von Implantaten sicher getragen werden.

Informationen

… zu alternativen Zahnersatzarten:

Abhilfe bei eventuellen Problemen

Hinweise für die Eingewöhnung in der ersten Zeit mit Ihrer neuen Teilprothese finden Sie unter den Tipps zur Eingewöhnung.

  • Bei Bruch der Prothese empfiehlt sich die professionelle Reparatur. Kommen Sie bitte direkt in unsere Praxis. So ist häufig eine Instandsetzung ohne Minderung des Tragekomforts möglich. Klebstoffe aus Apotheken für die eigenhändige Reparatur sind eher nicht geeignet, um Schäden dauerhaft zu beheben. Ihre Anwendung kann manchmal zu weiteren Schäden führen.
  • Zu den Reparaturmöglichkeiten an Modellgussprothesen gehören z. B. das Löten mit Metallgemischen und das Laserschweißen.
  • Eine nach Ihrem Befinden nicht gut sitzende Prothese kann störend sein und die Lebensqualität beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, die individuellen Gründe dafür zu suchen, um diese möglichst schnell zu beseitigen. Eine noch nicht optimal angepasste Teilprothese kann manchmal Beschwerden verursachen, die durch eine Nachbearbeitung in unserer Praxis meist rasch behoben werden können.
  • Auch eine perfekt sitzende Prothese erfordert für den Gesamterfolg ein wenig Übung und Eingewöhnung, um ihre Vorteile gegenüber der ursprünglichen Situation zu entdecken. Dazu zählt eine mit etwas Übung immer besser werdende Kaufunktion.

Behandlungsschritte

Bei allen Zahnprothesen muss zunächst ein Abdruck (die Abformung) des noch vorhandenen Gebisses genommen werden. Diese wird als Erst- oder Situationsabformung bezeichnet.

Die weitere Vorgehensweise:

  • Bei bestimmten Teilprothesen-Varianten (z. B. Teleskopkronen- oder Modellgussprothesen) müssen die verbleibenden natürlichen Zähne an den vorgesehenen Befestigungsstellen vorbereitet (beschliffen) werden.
  • Für die Abformung wird jeweils für den Ober- und Unterkiefer eine hufeisenförmige Metallform mit einer weichen Abdruckmasse gefüllt. Das genaue Vorgehen ist abhängig von der Art des Verfahrens. Durch die Abformung entsteht ein negativer Abdruck des Kiefers und des restlichen Gebisses. Außerdem werden verschiedene funktionsdiagnostische Kiefermaße genommen, die dazu dienen, den gesamten Kiefer im Dentallabor möglichst genau nachzuempfinden.
  • Für den Zeitraum zwischen Abformung und Fertigstellung der Prothese werden bei manchen Teilprothesenvarianten (Teleskopkronenprothesen, …) die beschliffenen Zähne mit einem Kunststoffprovisorium versorgt.
  • Aus den so gewonnenen Abdrücken und Messdaten kann im Dentallabor ein Gipsmodell des Kiefers und der verbliebenen natürlichen Zähne gegossen werden. Mit diesem wird im so genannten Artikulator (ein Gerät zur Simulation der Kiefergelenksbewegung) Ihre genaue Gebiss-Situation nachempfunden.
  • Im Beratungsgespräch zwischen Ihnen und uns werden weiterhin die genaue Form und Farbe der neuen Zähne abgestimmt.
  • Anhand des Gipsmodells wird die vorläufige Teilprothese aus Wachs gefertigt. Diese kann Ihnen nun in einer weiteren Sitzung in der Praxis eingesetzt und nachbearbeitet werden, um eine gute Anpassung der Prothese an Ihren Kiefer zu erreichen. Dabei sind wir auf Ihre aktive Mitarbeit angewiesen, da die Prothese neben den wichtigsten Funktionen außerdem ganz natürlich wirken sowie ein natürliches Öffnen und Schließen des Mundes und die uneingeschränkte Bewegung Ihrer Gesichtsmuskulatur ermöglichen soll.
  • Im Dentallabor wird anschließend die endgültige Prothese gefertigt, die dann in einer weiteren Sitzung in unserer Praxis erprobt und bei Bedarf vor Ort angepasst werden kann. Auch in der Folgezeit können, falls nötig, noch kleinere Änderungen vorgenommen werden.

Drahtklammerprothesen

Diese Teilprothesenarten haben einen Grundkörper aus Kunststoff, der die künstlichen Zähne trägt und über aus Draht gebogenen „Klammerarme“ mit den übrigen eigenen Zähnen verbunden wird.

Das tragende Element ist dabei das Zahnfleisch, die verbliebenen eigenen Zähne dienen nicht der Abstützung der Prothese. Diese Prothesenart ist daher meist nur zur zeitweiligen Versorgung vorgesehen. Bei langfristigem Gebrauch kann es zu Druckbeschwerden des darunter liegenden Zahnfleisches kommen. Eine Ausnahme bilden gebogene Klammern mit „okklusaler Auflage“. Dabei wird ein Teil der Kaukraft auch auf die verbliebenen Zähne verteilt.

Die Eigenschaften von Drahtklammerprothesen:

  • Sie stellen eine preiswerte Versorgungsart dar.
  • Meist sind sie ein Übergangszahnersatz nach der Zahnentfernung oder bei Verlust der alten Prothese.

Tipps zur Eingewöhnung

Das Tragen einer Teilprothese ist manchmal selbst bei einwandfreier Einpassung zunächst ein wenig ungewohnt. Meist wird sie jedoch schnell zur Selbstverständlichkeit.

Weitere Tipps:

  • Falls wider Erwarten einmal eine längere Beeinträchtigung bestehen sollte, kommen Sie noch einmal in die Praxis, um den korrekten Sitz der Prothese überprüfen und diesen gegebenenfalls korrigieren zu lassen. Solche Korrekturen sind keineswegs ein Grund zur Beunruhigung: Das genaue Einpassen einer Teilprothese ist oft ein mehrstufiger Prozess hin zu einem guten Ergebnis mit angenehmem Tragekomfort.
  • Leichte Druckstellen können in der Anfangszeit vorkommen. Eine Nachbearbeitung in unserer Praxis kann hier in aller Regel Abhilfe schaffen.
  • Beim Essen sollten Sie zunächst so kauen, dass beide Seiten gleichmäßig trainiert werden

Häufige Fragen – FAQs

Wie lange halten Teilprothesen?
Die Lebensdauer einer Teilprothese lässt sich nur schwer vorhersagen, da sie von zahlreichen Faktoren abhängt: Dazu gehören die Art der Prothesenausführung und die Pflege von Prothese und natürlichen Zähnen.
Bei einem Bruch oder durch Herunterfallen können Teilprothesen mit einer fachgerechten Reparatur oft wieder instandgesetzt werden, ohne dass danach die Haltbarkeit eingeschränkt ist.

Info:

Mehr dazu lesen Sie auch im Abschnitt Pflege-Tipps.

Geschiebeprothesen

Teilprothesen können nicht nur über Klammern an den übrigen natürlichen Zähnen befestigt werden. Weitere Möglichkeiten bieten so genannte Geschiebeprothesen, die an der Innenseite von Kronen befestigt werden können. Es müssen also natürliche Zähne vorhanden sein, die überkront werden können.

Die Prothese wird dabei in die vorgesehene Befestigungsmöglichkeit an der Kroneninnenseite eingeschoben, was ihr guten Halt und Stabilität verleiht. Nach außen sind die Geschiebe nicht sichtbar. Alternativ kann die Prothese auch über so genannte Anker, Riegel oder Stege mit dem Restgebiss verbunden werden. Sie lässt sich dennoch jederzeit z. B. zur Reinigung herausnehmen.

Die Eigenschaften von Geschiebeprothesen: 

  • Gute Ästhetik, da die Befestigung von außen nicht sichtbar ist
  • Guter Halt und Stabilität
  • Hoher Tragekomfort
  • Einfache Reinigung

Modellgussprothesen

Modellgussprothesen besitzen ein aus Metall gegossenes Prothesengerüst und Klammern aus einer Metalllegierung (z.B. aus Kobalt, Chrom und Molybdän) zur Befestigung an den verbliebenen natürlichen Zähnen. Sie  verleihen dieser Prothesenart eine gute Stabilität sowie eine gute Kraftverteilung auf die tragenden Zähne. Sie stellen eine Möglichkeit der langfristigen Versorgung größerer Zahnlücken dar. Fehlendes Zahnfleisch und Zähne in den Gebisslücken werden durch rosafarbenen Kunststoff und vorgefertigte künstliche Zähne ausgefüllt.

Befestigt wird diese Teilprothese an den verbliebenen Zähnen über die Gussklammern des Prothesengerüstes, deren Auflagefläche in die eigenen Zähne eingeschliffen wird. Weitere Auflageflächen der Teilprothese an den natürlichen Zähnen dienen der besseren Druckverteilung und der Entlastung des darunter liegenden Zahnfleisches bzw. des Kiefers.

Die Eigenschaften von Drahtklammerprothesen:

  • Mögliche Dauerlösung
  • geringer Substanzverlust an den eigenen Zähnen
  • Relativ preiswertes Verfahren
  • Einfache Handhabung und Reinigung möglich
  • Bei erneutem Zahnverlust ist die Erweiterung der Prothese möglich

Pflege-Tipps

Generell gilt für Ihre Mundpflege ähnliches wie für die normale Zahn- und Mundpflege: Pflegen Sie Ihren Mund möglichst nach jeder Mahlzeit, mindestens jedoch zweimal täglich nach dem Frühstück und vor dem Zubettgehen.

Beachten Sie dabei folgende Besonderheiten:

  • Der Pflege der Zähne, die die Teilprothese tragen sowie der Verbindungselemente kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie die Vorraussetzung für einen guten Halt und Stabilität der Teilprothese darstellen. Für ihre Reinigung gelten die allgemeinen Regeln der Zahnpflege (inkl. der Benutzung von Zahnseide). Mehr Informationen dazu finden Sie im Kapitel Vorsorge.
  • Bei Klammer- und Modellgussprothesen können sich an den Kontaktstellen zu den Klammern leicht Beläge bilden, die zu Karies und zur Entzündung des umliegenden Zahnfleisches führen können. Achten Sie speziell auf diese Bereiche.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen (mindestens zweimal jährlich) sind auch bei gut eingepassten Teilprothesen wichtig für die lange Lebensdauer und den gleichbleibend guten Tragekomfort.

Teleskop-/Konuskronenprothesen

Teleskop-/Konuskronenprothesen dienen ebenfalls zum Schluss großer Zahnlücken und setzen wie Geschiebeprothesen das Vorhandensein mehrerer überkronungsfähiger eigener Zähne voraus. Sie ähneln in ihrem Aufbau der Modellgussprothese. Im Gegensatz zu dieser findet hier jedoch die Befestigung nicht über Klammern, sondern über künstliche Kronen in den Prothesenzähnen statt, die exakt auf speziell überkronte eigene Zähne passen.

Diese Befestigung ist mit einem Schlüssel-Schloss-Prinzip vergleichbar: Der eigene Pfeilerzahn stellt den Schlüssel dar, der sich exakt in die vorgesehene künstliche Krone im Prothesenzahn (das Schloss) einfügt und der Prothese stabilen Halt verleiht.

Der herausnehmbare Zahnersatz wird somit auf einer festsitzenden Konstruktion verankert. Die künstliche Krone im Prothesenzahn wird als Sekundärkrone, die Überkronung des natürlichen Zahnes als Primärkrone bezeichnet.

Dabei werden zwei Arten unterschieden: Konuskronen- und Teleskopkronenprothesen. Sie unterscheiden sich nur in der Form der jeweils übereinander gesteckten Kronen voneinander: Konuskronen sind konisch, sie verschmälern sich zur Kronenspitze hin. Teleskopkronen haben parallel verlaufende Außenwände, sind also zylindrisch.

Die Eigenschaften von Teleskop- und Konuskronenprothesen:

  • Gute Ästhetik, da keine Klammern vorhanden sind
  • Sehr gute Funktionalität (Kauen, Sprechen usw.)
  • Gute Druckverteilung, das Zahnfleisch wird nicht oder kaum belastet
  • Sehr guter Halt und Stabilität
  • Hoher Tragekomfort
  • Einfache Mund- und Teilprothesenpflege
  • Bei erneutem Zahnverlust erweiterbar

Was sind Teilprothesen?

In der Zahnheilkunde versteht man unter Prothesen allgemein die Möglichkeiten zum Ersatz  verlorengegangener Zähne durch künstliche, herausnehmbare Alternativen.

Durch Zahn- und Zahnfleischerkrankungen oder Unfälle kann es zur Schädigung und zum Verlust einzelner Zähne oder sogar ganzer Zahnreihen kommen. Dann stellt sich die Frage, wie dieser Verlust am besten ausgeglichen werden kann. Dies ist nicht nur medizinisch sinnvoll und notwendig, um die Kau- und Sprachfunktion sicherzustellen oder ein störungsfreies Zusammenspiel im Gebiss und der Kiefergelenke sicherzustellen. Es sind auch ästhetische Aspekte von Bedeutung und können einen nicht unerheblichen (Wieder-) Gewinn an Lebensqualität darstellen.

Teilprothesen kommen zum Einsatz, wenn größere Zahnlücken nicht mit einer Brücke oder einem Implantat (also festsitzendem Zahnersatz) versorgt werden können oder sollen. Sie werden mit den natürlichen verbliebenen Zähnen verbunden. Die verschiedenen Arten von Teilprothesen unterscheiden sich durch die jeweils unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten an den verbliebenen natürlichen Zähnen. (Siehe dazu die Beschreibung der einzelnen Arten wie Drahtklammerprothesen.)

Implantatgetragene Teilprothesen

Alternativ zu den konventionellen Teilprothesen können sie auch mit Implantaten, also künstlichen Zahnwurzeln, fest verankert werden. Dadurch ist in aller Regel ein noch stabilerer Halt möglich.